Archiv der Kategorie:

Besondere Momente

~~**~~ die Liebste trotz einer Erkältung zu küssen und dann flüsternd sagen: Ich teile nicht nur die Erkältung mit dir, sondern auch mein ganzes Leben. ~~**~~

Brief an dich

Noch immer habe ich deine Visitenkarte im Portemonnaie, noch immer habe ich deine Handynummer im Handy. Noch immer denke ich jeden Tag an dich, noch immer fehlst du mir unsagbar.

Mein Liebster meint, es wird Zeit loszulassen, deine Visitenkarte weg zu schmeißen. Ich kann es nicht – noch nicht. Vielleicht nie.

Ich vergesse den Klang deiner Stimme, deinen Geruch nach Vanille-Tabak und Kaninchen. Ich würde so gerne nochmal mit dir reden, deine Meinung hören.

Du bist so weit weg und doch noch so nah. Wenn ich bestimmte Lieder im Radio höre, weiß ich du bist bei mir.

Ich würde gerne noch mal das Video von der Silberhochzeit sehen, habe aber Angst in Tränen auszubrechen, wenn ich dich dann sehe und höre.

Es tut mir leid, daß ich dich nicht öfters besuchen komme. Es ist nicht weit von mir aber trotzdem besuche ich dich nicht regelmäßig. Ich könnte sagen, daß es daran liegt, weil ich keinen Führerschein habe. Oder weil die Rasselbande mir keine Zeit läßt dich zu besuchen.

Aber das stimmt nicht. Ich habe genug Freunde die mich fahren würden und Zeit hätte ich auch um dich zu besuchen. Trotzdem mache ich es nicht. Vielleicht liegt es daran, daß ich dann nicht alleine wäre. Vielleicht liegt es aber auch daran, daß ich dich so sehr vermisse.

Du bist tief in meinem Herzen. Den Tag als du gegangen bist, werde ich nie vergessen.

Man weiß erst was man verloren hat, wenn es nicht mehr da ist.

Ich liebe dich ♥

 

 

 

Großwildjäger

Hab ich schon erwähnt, daß mein Liebster mein Held ist? Am Wochenende ist er auf Großwildjagd gegangen.

Wir hatten im Bett eine Tarantel Spinne. Sie saß schön gemütlich auf dem Kopfkissen und hatte nicht die geringste Lust, sich vom Liebsten erlegen zu lassen. Denn als er mit der Fliegenklatsche kam, hatte dieses Vieh nichts besseres zu tun, als über das Kopfkissen hinter dem Bett zu krabbeln. Schlau – hat ihr aber nichts genützt!

Denn ich hatte hab mich geweigert dort zu schlafen und somit hat der Liebste um 23.00 Uhr das Bett abgebaut und ist auf die Jagd gegangen.

Mit Erfolg!!!

Gestern…

Eigentlich wollte ich gestern über meinen Papa bloggen. Ich wollte schreiben das er gestern Geburtstag hatte. Er wäre 61 Jahre alt geworden. Irgendwie bin ich nicht dazu gekommen, und es tut mir leid.

Papa war ein besonderer Mensch, der viel in seinem Leben erlebt hat. Er war Alkoholiker, hat aber gegen die Krankheit gekämpft und zu Hause mit meiner Mutter einen Entzug gemacht. Ich weiß noch wie er sein Schnapsglas um drehte und auf Schützenfest den Nachbarn erklärte das er nichts mehr trinkt. Da war ich 11 und mächtig stolz auf ihn.

Ich werde den Tag als er gestorben ist nie vergessen. Er fehlt einfach und die Lücke ist mit niemanden zu ersetzen. Ich hätte gerne seine Meinung zum Liebsten gehört. Diese Woche habe ich Fotos von der Silberhochzeit gesehen. Ich kann mich noch genau daran erinnern wie er mit Mama in Spanischer Kleidung tanzte und immer wieder „Ole“ rief. Papa war eine Rampensau ;) der wirklich für jeden Spaß zu haben war. Mir fallen Dinge ein wie z.b. das er mal meinen roten Jeansrock auslieh, weil sie bei der Hochzeit von Bekannten ein Spiel aufführten wo Männer Frauen spielten und Frauen Männer. Ich mußte lachen als er in schwarzer Strumpfhose und Minirock auf Stöckelschuhen durchs Wohnzimmer stöckelte.

Ich werde nie seine rote Jeanshose vergessen auf die er so stolz war, weil sein Hintern darin so knackig aussah. Mir fehlen die Autofahrten mit ihm wo alle paar Minuten die Hand zum Gruß hoch ging, weil er so bekannt und beliebt war. Ich weiß noch wie er uns Kinder immer ins Auto gesetzt hat und Schleichwege gefahren ist.

Die große sagt immer wieder das sie sich noch an Opa’s Bart erinnern kann. Der hat immer so schön gekitzelt wenn sie ihm einen Kuß gegeben hat. Der kurze schaut noch heute oft mein Medaillion an um Opa zu sehen.

ER bleibt unvergesslich.

Ich war gestern abend noch an seinem Grab und hab ihm Blumen und einen Engel gebracht. Das letzte mal war ich auf Palmsonntag bei ihm. Ich würde gerne öfters zu ihm gehen, leider schaffe ich es nicht. Das Grab sieht sauber und gepflegt aus.

Dort wurde ich gefragt warum so viele Lichter auf seinem Grab stehen. Ich erklärte das Papa immer im Mittelpunkt stand wenn er einen Raum betrat. Er war da und man konnte ihn nicht übersehen. Genauso ist es jetzt. Auch in seinem Tode steht er noch im Mittelpunkt. Man kann ihn auch jetzt nicht übersehen und ich finde es gut so.

Papa, ich wünsche dir nachtgäglich nochmal alles gute zum Geburtstag. Ich werde versuchen dich öfters zu besuchen. Ich liebe dich und du wirst immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.

Vor

1 Jahr

52 Wochen

365 Tage

8760 Stunden

525600 Minuten

und

31536000 Sekunden

ist mir das Glück begegnet.

Ich liebe Dich ♥

 

Für dich

für meinen Liebsten

 

Shmily

Mir viel dieser Artikel wieder ein den ich schon mal bei meiner Schwester im Blog gelesen hatte. Da ging es um ein altes Ehepaar, daß immer und überall das Wort Shmily geschrieben und dann gegenseitig versteckt hatte damit es der andere findet. Dieses Wort hatte für die beiden eine ganz besondere Bedeutung.

Ich hab sie gefragt, ob sie den Artikel noch hat und sie hat mir netterweise den Link geschickt.Weil ich aber keinen Link hier bloggen möchte, blogge ich euch den Artikel…

Meine Großeltern waren seit über einem halben Jahrhundert verheiratet und spielten, seitdem sie einander kennen gelernt hatten, ihr eigenes, ganz besonderes Spiel zusammen. Es bestand darin, das Wort ‘Shmily’ an einen unbekannten Ort zu schreiben, den der andere finden musste. Abwechselnd verteilten sie ihr ‘Shmily’ im ganzen Haus, und sobald einer es entdeckt hatte, musste er es für den anderen erneut verstecken.

Sie schrieben ‘Shmily’ mit den Fingern ins Mehl und in den Zucker und warteten gespannt auf die Zubereitung der nächsten Mahlzeit. Sie malten es auf die mit Raureif bedeckten Fenster, die zum Innenhof lagen, in dem uns meine Großmutter immer mit warmem, selbst gemachtem Pudding speiste, der blaue Lebensmittelfarbe enthielt. ‘Shmily’ war nach einer heißen Dusche auf dem beschlagenen Spiegel zu finden, wo es nach jedem Bad wieder auftauchte. Einmal wickelte meine Großmutter sogar eine ganze Klopapierrolle ab, um ‘Shmily’ dann auf das letzte Blatt zu setzen.

Es gab keinen Ort, an dem ‘Shmily’ nicht auftauchte. Kleine Notizzettel, auf die eilig ‘Shmily’ gekritzelt worden war, lagen auf Armaturenbrett und Autositzen oder klebten am Lenkrad. Sie steckten in Schuhen oder wurden unter Kissen versteckt. ‘Shmily’ stand im Staub auf dem Kaminsims oder wurde mit einem Stock in die Asche im Kamin geschrieben. Dieses geheimnisvolle Wort gehörte ebenso wie die Einrichtung zum Haus meiner Großeltern.

Ich brauchte lange Zeit, bis ich am Spiel meiner Großeltern wirklich Freude haben konnte. Skepsis hatte mich nicht an wahre Liebe glauben lassen – an reine dauerhafte Liebe. Wie dem auch sei, ich zweifelte nie an der Beziehung meiner Großeltern. Ihre Liebe war tief. Sie bestand nicht nur aus amüsanten kleinen Spielen, sie war eine Art zu leben. Ihre Beziehung basierte auf Hingabe und leidenschaftlichem Gefühl – nicht jedermann kann sich glücklich schätzen, so etwas zu erleben.

Großmutter und Großvater hielten bei jeder Gelegenheit Händchen. Wenn sie in ihrer kleinen Küche aufeinander trafen, konnten sie nicht ohne einen Kuss weiter ihrer Wege gehen. Der eine beendete den Satz des anderen, und sie lösten die täglichen Kreuzworträtsel zusammen. Meine Großmutter flüsterte mir zu, wie süß mein Großvater und was für ein schöner alter Mann er doch geworden sei. Sie behauptete, dass sie ‘ihn wirklich zu nehmen’ wisse. Vor jeder Mahlzeit senkten sie die Köpfe und bedankten sich, wobei sie den wunderbaren Segens gedachten, der ihnen zuteil geworden war: ihre Familie, ihr Glück und beider Zusammensein.

Doch es schwebte eine unheilvolle Wolke über dem Leben meiner Großeltern: Meine Großmutter hatte Brustkrebs. Die Krankheit war zum ersten Mal vor zehn Jahren ausgebrochen. Wie immer hat Großvater sie jeden Schritt des Weges begleitet. Er tröstete sie in ihrem gelben Raum, der für beide extra in dieser Farbe gestrichen wurde, damit sie immer von der Sonne umgeben war, auch wenn sie zu krank war, um das Haus zu verlassen.

Nun wurde ihr Körper erneut vom Krebs angegriffen. Mithilfe eines Stockes und der Stütze meines Großvaters gingen sie weiterhin jeden Morgen zur Kirche. Doch meine Großmutter wurde immer schwächer, bis sie schließlich das Haus nicht mehr verlassen konnte. Für eine Weile musste Großvater allein zur Kirche gehen, er bat Gott, über seine Frau zu wachen. Dann trat eines Tages schließlich das ein, was wir alle gefürchtet hatten: Großmutter starb.

‘Shmily’ war in gelber Schrift auf die rosa Schleifen der Blumen aus Großmutters Sarg gekritzelt. Als die Menge sich lichtete und sich die letzten Trauergäste zum Gehen wandten, traten meine Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen und die anderen Familienmitglieder vor und versammelten sich zum letzten Mal um Großmutter. Großvater trat an Großmutters Sarg, atmete einmal tief und bewegt ein und begann dann, für sie zu singen. Sein Lied kam zwischen Tränen und Trauer hervor, ein tiefer und mit kehliger Stimme vorgetragener Kinderreim.

Von meinem eigenen Leid geschüttelt, werde ich diesen Augenblick nie vergessen. Damals verstand ich, dass ich das Glück gehabt hatte – obwohl ich die Tiefe ihrer Liebe zu jenem Zeitpunkt noch nicht begreifen konnte – , ihre unübertroffene Schönheit mit anzusehen.

S – h – m – i – l – y: See how much I love you.

Großmutter und Großvater, danke schön, dass ihr mir das gezeigt habt.

Ich finde diese Geschichte sooo schön, daß ich genau dieses Wort in Zukunft auch meinem Liebsten öfters zustecken/schreiben werde. Und wenn ich die Gelegenheit habe, schreibe ich es ihm ebendfalls in den Zucker… an die Fensterscheibean den Spiegel…

Sehnsucht

Immer schwerer fällt es mir, mich am Sonntagabend von meinem Liebsten zu verabschieden. Das Wochenende geht so schnell vorbei… und die Woche dauert so lang.

Ich hoffe es klappt mit dem Haus und bitte um alle guten Gedanken und  Daumen drücken die ihr aufbringen könnt und übrig habt.

Besondere Momente

**~~** ein Kompliment am Abend **~~**

**~~** Berührungen in der Nacht **~~**

**~~** immer weiter zu treiben, bis man explodiert **~~**