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Geheimnis gelüftet

zu 90%.

Ich war heute Mittag beim Arzt. Meine Ärztin ließ uns warten, weil sie zwischen den Terminen in den Kreissaal gerufen wurde. Da sieht man mal wieder das Kinder keine Uhrzeiten kennen – sie kommen wann sie wollen. :)

Wieder aus dem Kreissal zurück ging es Ruck Zuck und ich war dran. Nach den üblichen Fragen wie es mir geht, ging es zum Ultraschall. Das Herzenskind hatte heute gute Laune und ließ sich von allen Seiten begutachten. Während meine Ärztin dem Liebsten erklärte was was ist auf dem Ultraschall, hat sie das Herzenskind gemessen. Kopf, Bauch und Beine entsprechen den Maßen eines Babys in der 24. SSW. Es ist also 2 Wochen weiter als es sein sollte. Ich bin nämlich erst in der 22. SSW und gespannt wie schwer es am Ende ist, jetzt wiegt es schon 700 g. (Der kurze war ca. 56 cm groß und wog ca. 4800 g)

Auf die Frage hin ob der Liebste und ich wissen möchten was es wird, nickten wir beide und ich war gespannt. Die letzten Male hat uns das Herzenskind immer den Popo rausgestreckt. Aber diesmal nicht. *freu* Ich konnte genau den Popo sehen und eine kleine weiße Kugel zwischen den Beinen. Der Liebste sah wieder nix aber ich habs gesehen. Die Ärztin schaute nochmal hin und war sich fast sicher. 100%ig konnte sie es nicht sagen, weil noch zuviel Frau vollblutmami um das Herzenskind ist, aber sie hat den Hoden und den kleinen Zipfel gesehen. Das grinsen vom Liebsten ging über beide Backen :D

Ich freu mich sehr darüber, denn Zicken hab ich genug im Haus und ein bißchen Verstärkung können der Liebste, der freche und der kurze gebrauchen.

Gedanken

Sie schweifen zum Wochenende. Nicht nur weil dann Muttertag ist; nicht nur weil dann die Kommunion meines Neffen ist. Nein. Sondern auch weil dann mein Papa Geburtstag gehabt hätte. 62 Jahre alt wäre er geworden und wieder einmal fällt mir auf wie sehr ich ihn vermisse. Ich denke nicht mehr jeden Tag an ihn was hoffentlich ok ist. Aber ich hätte ihm soviel zu erzählen. Wie gern würde ich mit ihm nach seiner Arbeit in den Kaninchenstall gehen und ihn einfach beobachten und mit ihm sprechen. Wie gern würde ich sehen wie er sich nach dem Essen den Bart abwischt und dabei den Mund so bewegt das es mich immer an Antje das Walroß von ARD erinnert.

Es gibt viele Momente, Situationen und Augenblicke wo ich gern seine Meinung gewußt hätte. Oft sitzen die Rasselbande und ich zusammen und schwelgen in Erinnerungen. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen das er in ihren Herzen weiterlebt.

Papa, Du bist und bleibst in unseren Herzen. Wir werden dich nie vergessen. ♥

Die Sache mit dem Namen

Seid Anfang der Woche stehen die Namen für das Herzenskind fest. Den Mädchennamen wußten der Liebste und ich schon länger. Ich habe von ihm geträumt :) und gleich den Liebsten gefragt was er davon hält. Er war erstaunt das ich den Namen träumte, aber sofort einverstanden. Somit hatten wir schonmal 50% der Miete. Bei dem Jungennamen war es nicht so einfach.

Uns war sofort klar, daß wir keinen klassischen Namen wollten. Auch Ben, Luca oder Mika kamen nicht in Frage. Der Name sollte auffallen und einzigartig sein. So wurde also überlegt. Ab und zu hatte ich den Liebsten einen Namen gesagt, den er aber gleich mit einen Kopfschütteln abwies.

Also hab ich mich mit dem Liebsten am Dienstag vor dem PC gesetzt und Tante Google gefragt. Die hatte viele Vorschläge von Namen und ihre Bedeutung, Herkunft usw. Unter anderem gab es auch eine Seite wo Namen mit bestimmten Sachen oder ähnliches in Verbindung gebracht wurden. Zum Beispiel Max und/oder Moritz mit dem Kinderbuch, Hans mit Hans guck in die Luft, Felix mit der Katzenwerbung usw.

Dort war auch ein Kommentar von einem User der sich über den Namen Detlef und dessen Verbindung zu der Homosexuellen Szene äußerte. Er könnte es nicht verstehen, warum der Name gerade damit in Verbindung gebracht würde. Er selbst hätte seinen Freund Jürgen gerade wegen seinen Namen angesprochen. Jetzt ratet mal wie der Name von dem User war. Genau: Detlef   *Kopf —>Tisch*

Nach einigen suchen, lesen und ungläubigen gucken (ich kann Euch sagen, Namen gibt es die sollten verboten werden. Die armen, ARMEN Kinder deren Eltern solche Namen geben) stand ein Name da, der dem Liebsten und mir SOFORT ins Auge fiel. Kurz, knapp, einzigartig und ungewöhnlich. Wir sahen uns an und wußten gleich das ist er.

Jetzt muß uns nur noch das Herzenskind verraten was es wird.

Akku auf Standby

Da sitze ich nun, stöber in meinem Blog und denke, eigendlich solltest du mal wieder etwas schreiben. Also rufe ich die Seite auf, um einen neuen Artikel zu schreiben und scheiter schon an der Überschrift.

Ich überlege welche ich nehmen könnte, im Hintergrund höre ich die Rasselbande kreischen und toben. Mein Kopf schmerzt und ich überlege weiter.

Bruchstücke von Gedanken schwirren in meinem Kopf herum, die ich verwenden könnte denn Material für den Artikel hätte ich genug. Ich könnte von den Kids schreiben, die mich zur Zeit echt schaffen. Jeder für sich, bringt mich an den Rand meiner Kräfte.

Die große mit ihrer Pupertät, wo ich immer öfter das Gefühl habe, zwischen ihr und mir liegen Welten. Ihre Stimmungsschwankungen sind wie eine Achterbahn und ihr Verhalten grenzt mehr als einmal an Respektlosigkeit und Unverschämtheit. Das ständige Diskutieren und  Gezeter, rauben mir Kraft. Ich weiß nicht mehr ob ich damals genauso war wie sie, aber ich denke nicht. Sie bringt Dinger, die ich mir in ihrem Alter nicht getraut hätte. Sie hat Züge angenommen, die mich sehr an das Verhalten und das Wesen meines ExMannes erinnern.

Auch der freche ähnelt immer mehr seinem Vater. Das Aussehen und sein Verhalten in bestimmten Situationen, erinnern mich oft an ihn. Ich kann dann eine Überreaktion nur schwer vermeiden und hatte gehofft, daß meine Gene stärker sind als seine.

Die Besuche mit der wilden bei der KJP habe ich abgebrochen. Das Problem Einnässen, wurde nicht besser sondern schlimmer. Meiner Ansicht nach, hat die Therapeutin ihren Beruf verfehlt. Wenn man einem Kind Probleme einredet, anstelle etwas gegen die Probleme zu tun, ist man dort am falschen Platz. Ich brauche niemanden der meinem Kind erzählt das es eine arme gequälte Seele ist die schon zuviel mit gemacht hat. Ich brauche jemanden der meinem Kind erzählt was es doch für eine starke Persönlichkeit ist, die Power im Hintern hat. Dann klappt es auch mit dem beseitigen der Probleme. Also versuchen wir es jetzt wieder alleine. Versuchen ihr Selbstbewußtsein einzuflößen und schicken sie nachts drei mal auf die Toilette.

Die süße bekommt immer mehr ihren eigenen Kopf. Mehr als einmal denke ich: wo ist meine kleine, süße, schüchterne G. hin? Sie jammert, kreischt in den höchsten Tönen und ist sturr, wenn es nicht nach ihrem Kopf geht. Oder sie zieht sich in ihre eigene kleine Welt zurück und schaltet die Ohren auf durchzug.

Die kleine Maus versucht ihre Grenzen auszutesten. Mal ist sie ein Engel mit Heiligenschein, mal ein kleines Biest was mir auf den Tisch kotzt, wenn es seinen Willen nicht bekommt.

Ja… und dann ist da noch der kurze. Was soll ich zu ihm schreiben? Er ist eine Marke für sich, der mir im Moment neben der großen am meisten Kraft raubt. Er will einfach nicht trocken werden und macht sich lieber in die Hose, als aufs Klo zu gehen. Rekord war bis zu 10 mal am Tag, wobei ich da aufgegeben habe und ihm wieder Pampers anzog. Er kann auf die Toilette gehen – wenn er will – das kommt aber nicht so oft vor. Im Kiga sind der Liebste und ich schon darauf angesprochen worden, und die Leiterin erzählte was von “arme gequälte Seele ist die schon zuviel mit gemacht hat” Empfehlung vom Kiga war wieder zur Therapeutin.   Gnahhhhh das hatten wir schon; das brauchen wir nicht nochmal. Nein Danke!!!

Und wenn sie sich dann auch noch Verhalten wie eine Horde wild gewordener Affen die sich wie die Kettenkrieger bekriegen, möchte ich am liebsten den Tag vorspulen.

Das sind nur einige Dinge die mir im Kopf rumspucken. Da wäre dann noch:

Der Feldwebel der wieder öfters vorbei kommt und dann meckert wenn der Haushalt mal wieder nicht so perfekt ist wie bei ihr. (Ich bin das ja schon gewöhnt, aber es nervt trotzdem)… der Palmbesen der großen den wir dringend wegbringen müßten. (Ich hatte schon versucht Kontakt zur Patin aufzunehmen, aber leider ohne Erfolg.)… ein Besuch bei einer Freundin der schon lange überfällig ist… und das Verhalten eines Familienmitgliedes, daß mehr als dringend ein klärendes Gespräch braucht.

Neben her versuche ich noch auf das Herzenskind aufzupassen. Zwischen der 18. und 19. SSW bin ich nun und dem Herzenzkind geht es soweit gut. Herztöne sind da und Bewegungen spüre ich auch schon. Das einzige was nicht gut ist ist, daß die Ärztin Bluthochdruck bei mir festgestellt hat. Nun versuche ich mich nicht zu sehr aufzuregen, was wohl eher schwierig werden wird.

12. SSW

Soweit bin ich mittlerweile. Das Herzenskind ist 5,5 cm groß und gesund.  5,5 cm groß… unglaublich. Es ist kaum vorstellbar das das Herzenskind schon so groß ist. Die Ärztin hatte erst Probleme den Herzschlag via Ultraschall zu finden, aber nach etwas hin und her rutschen auf dem Bauch, war er zu sehen.

Mir geht es soweit gut. Ich merke schon, daß diese Schwangerschaft anders ist. Mich plagen zwar keine Morgenübelkeit oder ähnliches, aber dafür zwickt es hier und da im Unterleib. Ich kann gewisse Gerüche nicht mehr ab, was bei den anderen Schwangerschaften nicht so war. Bei den Klamotten bekomm ich auch langsam Probleme, dabei bin ich erst im 3 Monat. Die Waage beim Arzt hat mich in eine Art Schockzustand versetzt und ich beschloß das Naschen stark einzuschränken.

Ich bin öfters  gereizt und zur Zeit nicht wirklich Streßunempfindlich. Die große und ich knallen immer öfters aneinander, was wohl auch mit der Pubertät ihrerseits zu tun hat. Auch der Rest des Flohzirkus, hat immer öfters schlechte Karten bei mir. Die kleine Maus, lernt mich zum Beispiel gerade nicht nur als “nette” Mama kennen. Ich versuche mich zusammenzureißen und nicht wegen jeder Kleinigkeit in die Luft zu gehen, muß aber zugeben, daß mir das nicht immer gelingt.

Der Liebste verschafft mir so viele Auszeiten wie es irgendwie geht, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Er versucht zu vermitteln was nicht immer einfach ist. An den Gedanken nochmal Vater zu werden hat er sich mittlerweile gewöhnt und wenn er abends meinen Bauch streichelt oder mit dem Herzenskind spricht, genieße ich es sehr. Das ist genau das was ich bei den anderen Schwangerschaften vermisst habe. Anteilnahme.

Die Kids freuen sich auf das Baby. Die Meinungen was das Geschlecht betrifft gehen aber auseinander. Bei den Mädchen ist es immer unterschiedlich. Mal soll es ein Schwesterchen werden, mal ein Brüderchen. Die beiden Jungs sind sich einig. Sie wollen auf jeden Fall einen Bruder.

 

Mutter sein…

Muss man als Mutter immer ausgeglichen, hilfsbereit, geduldig sein? Mit einem Wort: perfekt? Was es heißt, eine „gute Mutter“ zu sein.

Auch wenn man als Mutter den Alltag gut im Griff hat und die lieben Kleinen eigentlich ganz vergnügt aus der Wäsche schauen und sich prima entwickeln: Die Frage, ob man eine gute Mutter ist, bewegt jede Mutter, auch wenn man schon Großmutter ist.

Aber wie sieht sie eigentlich aus, die „perfekte Mutter“?

Jede Mutter interpretiert das mit der „perfekten Mutter“ für sich ein wenig anders. Die Hamburger Psychologin Angelika Faas sagt: „Keine Mutter bietet ihrem Kind alles. Das geht nicht und ist auch gar nicht nötig. Deshalb sollte auch keine Mutter ein schlechtes Gewissen haben, wenn der eine oder andere gute Vorsatz im Kindertrubel untergeht.“ Jede Mutter hat ihre „Spezialitäten“ und ist keine „Allround-Maschine“, die alles kann. „Man sollte auch nie vergessen: Was für ein anderes Kind ganz toll ist, muss nicht unbedingt ideal für das eigene sein“, sagt Angelika Faas. Und, ganz wichtig: Wer bei einer vermeintlichen Super-Mutter nachfragt, bekommt ziemlich häufig die Antwort: „Perfekt? Quatsch! Bei uns geht es drunter und drüber.“ Von außen scheinen die Dinge oft anders, als sie wirklich sind.

Die Frage: „Muss eine Mutter perfekt sein?“, lässt sich also einfach beantworten: Natürlich nicht. Denn perfekt zu sein ist ein Anspruch, den niemand erfüllen kann. Eine Mutter ist vermutlich genau richtig, wie sie ist. Und dazu gehört, dass eine Mutter auch einmal ungerecht, vergesslich, schlecht gelaunt ist, dass sie ihre Kinder mit Gummibärchen besticht, den Haushalt vernachlässigt und mit den Türen knallt. Oder sogar „die gemeinste Mutter der ganzen Welt“ ist.

„Eine gute Mutter ist keine, die sich für Kinder und Familie aufopfert. Sondern eine, die im Einklang mit den eigenen Bedürfnissen und denen des Kindes lebt“, sagt Angelika Faas. „Eine Mutter, die im Alltag solch eine Balance gefunden hat, ist einfach glücklicher, und das ist natürlich auch gut für die Kinder. Wer nie innerlich abschalten kann, dessen Akkus sind bald leer.“ Die Psychologin rät daher: „Organisieren Sie sich im Alltag genügend Zeit für sich; Zeit, in der Ihre Kinder von anderen Menschen betreut werden. Nur dann haben Sie die innere Freiheit, sich anderen Dinge zu widmen, die Ihnen auch noch wichtig sind.“

Kinder lieben ihre Mutter bedingungslos, so wie sie sind. Das ist ein großes Glück, aber auch eine Verantwortung: nämlich die, diese Liebe nicht zu enttäuschen. Wer Kinder großzieht, fühlt: Das Wesen des Mutter seins liegt nicht nur darin, Schoko-Muffins mit Smartie-Dekoration für die Geburtstagsparty zu backen oder Neunjährige rechtzeitig zum Fußball zu kutschieren – obwohl solche praktischen Dinge auch sehr wichtig sind. Mutter sein bedeutet, zugewandt sein, sich in die Seele eines Kindes einfühlen, es behüten – und im rechten Moment in der Lage sein, sich zu lösen und das Kind auch seine eigenen Wege gehen zu lassen. Und Mutter sein bedeutet, prägendes Vorbild zu sein.

Fünf Gründe, warum eine Mutter stolz auf sich sein kann

  1. Wir haben diese wunderbaren Wesen auf die Welt gebracht.
  2. Wir sind jeden Tag wieder bereit, ihnen Liebe zu schenken, sie zu versorgen und mit ihnen zu spielen, sie zu trösten, ihnen zuzuhören, Grenzen zu setzen, vorzulesen und die Lieblingsnudelsoße zu kochen!
  3. Wir verzweifeln nicht, wenn die Kinder mit Shampoo experimentieren, auf die Toilette müssen, wenn wir ihnen gerade den Schneeanzug fertig angezogen haben, oder Fieber bekommen, wenn wir in die Oper wollen.
  4.  Wir nehmen die Rosa-Pink-Phase unserer Tochter und die „Ich esse nur Nudeln“-Zeit mit unserem Sohn gelassen. Und  unser musikalisches Empfinden übersteht auch einige Jahre mit Rolf Zukkowski und anderen Hör-CD-Superhits.
  5. Wir managen ein kleines Familienunternehmen! Elternabende, Fußballturniere, neue Zahnspangen, Flötenunterricht und Glückwünschkarten für Omi – Wir bekommen es hin!

Auch wenn die Kinder erwachsen sind und eine eigene Familie haben, fällt es einer Mutter nicht leicht loszulassen. Vor allem die Schwiegertöchter haben oft einen schweren Stand. Sie kocht das Lieblingsessen des Sohnes falsch oder führt den Haushalt nicht ordentlich.

Auch die Mutter des Liebsten, hat mir schon so manches mal mit “Gut gemeinten Ratschlägen” den letzten Nerv geraubt. Sie hat jahrelang ihrem Sohn unter die Arme gegriffen und muß sich nun daran gewöhnen das ihre Hilfe nur noch begrenzt gebraucht wird. Es fällt ihr nicht leicht.

Aber wenn sie mich in der Öffentlichkeit als Schwiegertochter bezeichnet, scheint sie sich langsam daran gewöhnt zu haben.

Großputz

Mit eisernen Besen fege ich ein Stück Vergangenheit vom Liebsten aus der Villa Kuntabunt. Im Bad ist Sie nicht mehr vorhanden.

9 Jahre

Jetzt hab ich doch glatt lauter Umzugsstreß vergessen hier einen Geburtstagsgruß für den frechen zu hinterlassen.

Am Samstag hatte er seinen großen Tag. 10 Kinder aus seiner Klasse waren hier und feierten seinen 9. Geburtstag und gleichzeitig auch den Abschied. Um 12.00 Uhr gings los mit Mittagessen. 10 Gäste plus meine Rasselbande… Gott war ich froh über den großen Küchentisch.:)

Das Wetter ließ uns auch nicht im Stich und die Kids konnten nach draußen. Bei Räuber und Gendarm spielen wurde alles an Fahrzeuge rausgekramt was irgendwie Rollen hatte. Dann gabs noch eine Schatzsuche, wobei der Schatz zu Hause versteckt war, die Kids aber erstmal ca. 30 min durch die Siedlung gerannt sind um dann festzustellen, daß sie doch gleich zu Hause hätte bleiben können. :D Als Stärkung gabs den Schatz: Erdbeereis. *mmmmmmm* Süßes, Chips und Flips und Negerkusstorte durften natürlich auch nicht fehlen.

Um 16.00 Uhr war die Party zu Ende und der freche verteilte das Abschiedsgeschenk:

Die Feier war ein voller Erfolg und die Kids hatten viel Spaß.

Also mein Hase, auch von mir nochmal alles Gute zum Geburtstag. Ich liebe Dich und bin sehr stolz auf dich. Du bist mein großer und einfach perfekt. Bleib wie du bist und änder dich für niemanden.

Großfamilie

nicht alle meine, aber die meisten :D

zu sehen sind die Rasselbande, meine Neffen und die Kids des Freundes meiner Schwester. 2 fehlen noch. Die kleine meiner Schwester und ein Kind von ihm sind nicht auf dem Bild ;)

Trautes Heim Glück allein…

oder Zukunftsplanung XXL.

Wie ihr ja wißt wollen der Liebste und ich zusammen ziehen. Er sucht ein Haus für uns was er kaufen will. Wir haben uns etliche Häuser angeschaut… schöne Häuser aber auch die reinsten Bruchbuden. Dann hatten wir ein Objekt gefunden was gut zu uns passen würde. Leider hat uns die Bank einen Strich durch die Rechnung gemacht. :(

Also hieß es wieder Wer suchet der findet. Und wir sind fündig geworden. Ein großes Haus mit Garten in einer ruhigen Wohngegend aber trotzdem noch zentral gelegen. Sportplatz und Freibad gleich um die Ecke. Und was super ist, einen Arzt direkt vor der Haustür – was von Vorteil ist bei der Rasselbande :D

Die Bank spielt mit und die Finanzierung ist auch geregelt. Nun müssen wir nur noch warten, bis die Tochter des Vormieters die Wohnung ausgeräumt hat und uns den Schlüssel gibt. Wenn alles so läuft wie es soll, dann werden wir zum 01. Oktober umziehen. (Vorrausgesetzt mein Vermieter akzeptiert die Kündigung, sonst wird es erst zum 01.November was.)

Jetzt muß ich zusehen das ich den Schulwechsel so problemlos wie möglich über die Bühne bekomme. Bücherlisten müssen angefordert werden usw. Wenn ich Pech habe darf ich komplett für 3 Kinder neue Bücher, Mappen und sonst noch all den Kleinkram kaufen, weil sie ja erst noch von  August bis Oktober/November bei uns im Ort zur Schule gehen.

Außderdem muß der KiGa überzeugt werden, daß sie beide Kinder (die süße und der kurze) nehmen. Da im KiGa keine Plätze mehr frei sind könnte das ein Problem werden. Bei der süßen mach ich mir keine Sorgen wegen dem Platz. Sie kommt nächstes Jahr in die Schule und ist somit ein Vorschulkind. Sie müssen sie aufnehmen. Beim kurzen sieht das schon wieder anders aus. Er hat zwar hier im Ort einen festen Platz im KiGa aber wenn alle Stricke reißen, kann er im neuen KiGa nicht rein, weil kein Platz frei ist. Wie ich das dann dem kurzen erklären soll, weiß ich noch nicht… Der Liebste versucht alles um den KiGa davon zu überzeugen das beide Kinder einen Platz bekommen.

Ich muß jetzt langsam anfangen meinen Haushalt aufzulösen. Kartons müssen besorgt und mein Wäschgebierge Wäscheberg abgebaut werden. Renovierungsarbeiten in der Caoshütte und im neuen Haus müssen ebendfalls gemacht werden. Und weil das ja noch nicht genug Arbeit ist, kommen noch 3 Kindergeburtstage und eine Einschulung hinzu. Mit 6 Kindern, wird das noch richtig streßig werden… Aber was tut man nicht alles um endlich eine richtige Familie zu werden?

Wenn ihr also länger nichts von mir hört, dann versink ich grad im Caos :) Ich bleib euch aber erhalten. Und Bilder vom neuen Heim gibts dann auch.

Edith: Der Liebste rief mich heute Morgen an, der kurze hat einen Platz im neuen KiGa. Ich freu mich :)