Archiv der Kategorie: Kindermund

Aufklärungsunterricht

Der kurze und ich sitzen auf der Couch und kuscheln. Nach einiger Zeit legt der kurze seinen Kopf auf meinen Bauch und fragt:

“Hallo Baby, ich bin dein großer Bruder R. Was bist du eigendlich? Ein Mädchen oder ein Junge?”

Enttäuscht wegen fehlender Antwort seitens dem Herzenkind, beschwerte er sich auch gleich bei mir.

ich: “Häschen, vielleicht weiß das Baby nicht wie man als Junge oder Mädchen aussieht.”

Daraufhin legte er wieder seinen Kopf auf meinen Bauch und sagte:

“Hallo Baby, ich bin’s nochmal. Mach mal deine Beine auseinander, wenn da etwas hängt dann bist du ein Junge, wenn da nix ist dann bist du ein Mädchen.” 

 

Der liebe Gott und das Wetter

Wißt ihr eigendlich das der liebe Gott nix für das schlechte Wetter kann? Jepp er ist daran ganz unschuldig. Folgendes Gespräch hatten der Liebste und ich heute Mittag beim essen am Tisch:

die wilde: “Mama, heute ist ein schöner Tag zum spielen. Die Sonne scheint.”

ich: “Wird ja auch Zeit. Regen hatten wir genug.”

Es wurde fleißig über das Wetter diskutiert und ich schickte scherzhaft ein Stoßgebet zum Himmel in dem ich den lieben Gott um Regen bat.

der kurze schaute mich an und sagte: “Mama, der liebe Gott kann kein Regen schicken. Das kann er nämlich nur, wenn es im Wetterbericht steht.” 

Weihnachtsgeschichte mal anders

Im Abendprogramm läuft Die Weihnachtsgeschichte. Die kleine Maus sitzt auf dem Sofa neben mir und ruft die Rasselbande: “Ey, kommt schnell. Da läuft jetzt Josef mit der Grippe.”

Ähm… zu meiner Zeit war das noch Jesus und der hatte keine Grippe sondern eine Krippe. Aber die Zeiten ändern sich ja. :lol:

Striptease beim Kartoffel schälen

Oma schält Kartoffeln, der kurze sitzt neben ihr und schaut zu. Der kurze reicht Oma eine Kartoffel die aussieht wie ein ♥.

der kurze: “Oma, was machst du da?”

Oma: “Ich schäle Kartoffeln.”

der kurze: “Stimmt nicht. Du machst die Kartoffel nackig!”

vermissen

Damit ihr nicht glaubt, daß es in der Caoshütte nur noch ums rubbeln geht :D , möcht ich euch heute ein Gespräch mit dem kurzen bloggen.

Wie ihr wißt ist mein Papa 2009 gestorben. Mittlerweile denke ich nicht mehr jeden tag an ihm aber trotzdem noch sehr häufig. Ich habe zum Geburtstag ein neues Medallion geschenkt bekommen. Jetzt endlich habe ich es geschaft, ein Foto von meinem Papa reinzulegen.

Heute morgen sah der kurze den Anhänger und wollte Opa sehen. Er öffnete es und sagte gleich: “Hallo Opa.” Dann gab er Opa einen Kuss und schloß den Anhänger wieder. Die Geste war so süß das ich lächeln mußte. Er war noch recht klein als mein Papa starb und hatte nie die Gelegenheit ihn richtig kennenzulernen.

Der kurze fragte ob wir Opa einen Brief schreiben können in dem stehen soll das er ihm ein Bild schenken soll. Ich sagte das es schwer werden würde, das Opa ihm ein Bild schenkt. Opa ist doch im Himmel. Darauf schaute mich der kurze mit großen Augen an und meinte: “Opa kann das Bild vom Himmel fallen lassen. Ich fang es dann auf.” Ich wußte nicht was ich darauf sagen sollte…

Er vermisst seinen Opa, obwohl er ihn nicht richtig kannte.

Entdeckung

Unser Nachbar hat schon seid längeren Rehe. Jetzt kam der kurze ganz aufgeregt zu mir und sagte:

“Mama, ich hab hinten beim Silo Rehe gesehen. Die hat der Weihnachtsmann da gelassen damit die Gras fressen können.”

Ich fragte ihn wo denn der Weihnachtsmann ist. Seine Antwort darauf war:

“Der macht Urlaub.”

Austauschbar

Heute Mittag auf den Weg zum KiGa foldender Dialog:

die süße: “Mami der kurze nervt.”

ich: “Tja süße, daß tust du manchmal auch. Soll ich ihn deshalb austauschen?”

die süße: “Ja”

Ja nee ist klar. So nach dem Motto: Das Modell ist kaputt. Es nervt. Bitte schicken sie mir ein neues…

 

neue Spielregeln

Der kurze hat zu Weihnachten UNO MUH bekommen. Noch bevor wir das Spiel ausgepackt haben, wußte er ganz genau wie man es spielt:

“Mama dann mußt du den Bauer da oben hintellen und die Kuh runter smeißen…”

Heute war ich bei meiner Freundin und er hat das Spiel mitgenommen. Gleich als erstes mußte natürlich eine runde gespielt werden. Danach gleich nochmal mit ihrer Tochter. Als er dann einen Bauer hingestellt hat, durfte er sich eine Farbe wünschen. (Er hatte nur noch blau und grün) Ich fragte ihn also welche Farbe er denn haben wollte – blau oder grün. Er antwortete: “Blau und dün.” Wir mußten lachen und erklärten ihm das das nicht ginge. Entweder blau ODER grün.

Er schaute uns entsetzt an und antwortete: “Das ist demein. Ich will blau UND dün. Das ist mein Spiel und ich mach die Spielhedeln!”

Tja liebe Hersteller, dann schreibt mal die Gebrauchsanweisung neu.

Schlafenszeit

Der kurze hat sich im Moment angewöhnt jede Nacht wach zu werden und dann bei mir ins Bett zu krabbeln. Gestern morgen habe ich mich dann mit ihm zusammengesetzt und geredet… so von Mama zu Kind :D :

ich: “Häschen, heute Nacht schläfst du aber in dein Bett.”

der kurze: *stemmt die Hände in die Hüften* “Näh, das kannst du vergessen.”

ich: “Wo willst du denn schlafen?”

der kurze: “In dein Bett.”

ich: “Mein Bett ist aber heute besetzt.” (mein Liebster hatte gestern bei mir übernachtet)

der kurze: *strahlendes Gesicht und große Augen* “Kommt O. heute?”

ich: “Ja er kommt heute Abend und schläft dann in Mamas Bett.”

der kurze: “Macht nix. Ich krabbel dann in die Mitte.”

Edith:

der kurze hat heute nacht in seinem Bett geschlafen. Na also, geht doch. :)

Zeitgefühl

Das Zeitgefühl ist beim kurzen noch nicht ganz richtig. Denn morgen ist bei ihm heute. Folgende Szene hat sich heute Abend abgespielt:

der kurze: “Mama ichs muß Popo sauber haben.”

ich: “Dann leg dich hin. Ich mach dir dann deinen Popo sauber.”

*der kurze legt sich aufs Sofa und ich zieh ihm seine Hose aus. Dabei fällt mir ein kleiner Kratzer am Oberschenkel auf*

ich: “Wo hast du das denn her, Häschen?”

der kurze: “Vom Bauern.”

ich: “Aber du warst doch heute gar nicht beim Bauern.”

der kurze: “Aber morgen.